Chronik

Außer der politischen Gemeine ist Der Zusammenhalt von Jung und Alt und die Aktivitäten der Vereine eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein gesundes Dorfleben. Daran beteiligt sich der Burschenverein seit seiner Gründung am 8. Dezember 1911, als Burschen zusammen mit Pfarrer Wenk und dem Gründungsvorstand Josef Berger den katholischen Burschenverein ins Leben riefen. Noch im selben Jahr beschaffte man eine Fahne mit abgebildetem Pflug, Handrechen, Drischel und der Aufschrift

 
„Glaube und Sitte, Frohsinn und Scherz, Berufstüchtigkeit und Heimatliebe“.
 
Traditionsgemäß wurde die Fahne unter Beteiligung aller Ortsvereine und Dorfbewohner an einem, eigens dafür zwischen Binder- und Springerhof aufgebeuten Feldaltar kirchlich geweiht. Im Anschluß an die Weihe zogen alle zusammen in einem Festzug durch Hohenbrunn. Voran die freiwillige Feuerwehr mit ihren schmucken Uniformen, mit Messingknöpfen und Helmen, die vor jeder Benutzung erst richtig mit “Sidol“ aufpoliert werden mussten. Auswärtige Gäste pflegten damals noch mit Kutschen zu kommen, die dann entlang am Gästehaus „Trist“ abgestellt wurde.